Kündigung Webhosting Provider

Beim Providerwechsel ist eine korrekt Kündigung sehr wichtig. Auch wenn Sie eine Webseite aufgeben, muss Ihre Kündigung korrekt formuliert sein.


Während die meisten Provider die Bestellung eines Webhostings online und unkompliziert anbieten, ist das Kündigen eines Webhosting Providers oft nicht ganz so einfach. Es gibt einige Punkte, die bei einer Kündigung des Webhosting Providers beachtet werden müssen.

Grundsätzliches

Oft wird ein Wechsel des Providers infolge technischer Probleme, fehlendem Service oder ungenügendem Angebot innert kurzer Zeit durchgeführt. Für die Durchführung ist entweder der neue Provider oder ein anderer Webdienstleister zuständig. Dadurch kann die Kündigung beim alten Provider vergessen gehen. Neue Rechnungen können die Folge sein. Aber noch wichtiger ist, dass Ihr bisheriger ungekündigter Provider weder Ihre Daten vernichten, noch die DNS Einträge löschen muss. Dies führt zu sporadischen Fehlern in der E-Mail Kommunikation, welche kaum durch den neuen Provider nachvollziehbar sind.

1. Verträge
Haben Sie einen Vertrag unterschrieben oder ohne Unterschrift erhalten? Kontrollieren Sie unbedingt die Konditionen zur Kündigung des Webhostings.

2. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Oft werden keine Verträge für ein Webhosting ausgestellt und nur mit einem Webhosting Datenblatt auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen. Kontrollieren Sie diese, bevor Sie eine Kündigung schreiben.

3. Rückerstattungen von Gebühren
Rückerstattungen von bezahlten Gebühren können nur sehr selten durchgesetzt werden. In der Regel fehlen schriftlich anerkannte Beweismittel, die bei Streitigkeiten gerichtlich verwertbar wären. Sparen Sie Energie, Geld und Zeit indem Sie keine Rückerstattungen beantragen und dadurch eine Kündigung beschleunigen.

4. Stornierung offener Rechnungen
Offene Rechnungen behalten Ihre Gültigkeit bei einer Kündigung des Webhostings. Ihr alter Provider ist bei einer Webhosting Kündigung nicht verpflichtet Rechnungen zu stornieren.

5. Domainnamen
Es gibt immer noch Provider, die Domainnamen also Ihre Internetadresse, reservieren. Klären Sie unbedingt vor einer Kündigung des Webhostings ab, wer der Halter (also Eigentümer) Ihrer Domain ist. Manchmal sind die Provider widerrechtlich als Halter eingetragen und Sie verlieren nach der Kündigung das Nutzungsrecht.

6. Zeitpunkt der Webhosting Kündigung
Kündigen Sie Ihr Webhosting nur, wenn Sie bereits alle Daten Ihrer Webseite, E-Mail Konten und andere Dienstleistungen bei einem neuen Provider in Betrieb haben oder nichts mehr davon benötigen. Nach der Kündigung stehen Ihnen diese Daten nicht mehr zur Verfügung.

Vorgehen und Anleitungen zur Webhosting Kündigung

Schritt 1: Übernehmen Sie den Text unserer Vorlage in Ihre Textverarbeitungssoftware und passen Sie die Formatierungen entsprechend an.

Schritt 2: Kontrollieren Sie den Inhalt und drucken Sie das Dokument in dreifacher Ausführung aus. Unterschreiben Sie alle drei Exemplare.

Schritt 3: Erstellen Sie ein frankiertes Rücksende-Couvert mit Ihrer Adresse zur speditiven Retournierung der Kündigung durch den gekündigten Provider.

Schritt 4: Senden Sie zwei Exemplare an den Provider als eingeschriebene Sendung.

Schritt 5: Heften Sie die Einschreibe-Quittung der Post an das dritte Exemplar und legen Sie dieses zur späteren Verwendung im Archiv ab.

Schritt 6: Das zurück erhaltene Exemplar des Providers legen Sie ebenfalls zur eventuellen späteren Verwendung im Archiv ab.

Downloads Webhosting Kündigung

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